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Autorenporträts


- Autorenporträt -


Andreas Flögel


  • ist verheiratet, hat 2 Kinder und lebt im Raum Frankfurt. Er geht stark auf die Hälfte von neunzig zu, ist promovierter Informatiker und arbeitet im IT-Bereich.

  • wurde als Grundschüler gezwungen, ein Buch mit Naturschilderungen von Herman Löns zu lesen, das ihm seine Großeltern geschenkt hatten, damit er einen blumigeren Stil entwickelt. Seine Lehrerin hatte nämlich bei einem Elternsprechtag erwähnt, dass er zwar inhaltlich nette Aufsätze schreibt,diese aber vollkommen schmucklos seien.
    Er hat das Buch nach 8 Seiten (es kann aber auch schon nach 6 Seiten gewesen sein) mit Grausen in die Ecke geschleudert und sich gedacht: "Wenn ich so schreiben muss, damit ich sowas nicht mehr lesen muss, dann tu ich es halt."
    Hat von da an alle Vögel in seinen Aufsätzen mit einem bunt schillernden Federkleid, das in der Sonne funkelt, versehen und seine Deutschnote damit substanziell verbessert. Er erwischt sich aber auch heute noch dabei, dass er "machen", "tun" und "sein" für vollkommen ausreichend hält, um etwas zu beschreiben und ein Kleid einfach als "Kleid" bezeichnet.

  • hat mit ungefähr 20 mal eine Kurzgeschichte an die deutsche Ausgabe von Alfred Hitchcocks Kriminalmagazin geschickt. Hat 2 Jahre nichts davon gehört, bis das Magazin eingestellt wurde. Bekam dann zu seiner Überraschung das Manuskript vom Verlag zurückgesandt, mit zwei handschriftlichen Anmerkungen. Die zweite lautete "Zur Not brauchbar!".
    Er beschloss, den Satz mit Betonung auf dem letzten Wort zu lesen, und ruhte sich dann die nächsten 20 Jahre auf seinen Lorbeeren aus.

  • hat es dann doch nicht lassen können. Hat seine Kinder, solange sie sich nicht wehren konnten, mit eigenen Geschichten gequält und auch mal bei Kindergeburtstagen ein Publikum gefunden. Als dieses Publikum älter wurde und seine Geschichten im Vergleich zu Fernsehsendungen als zu zahm erachtete ("Das hab ich bei Mutant-Factor schon alles viel blutiger gesehen. Kommen denn wenigstens noch Zombies?") verzichtete er darauf, die Kunst für den Erfolg zu verraten und suchte sich ein neues Publikum.
    (Böse Zungen behaupten allerdings, er hätte nur Schiss vor dem Ärger mit erzürnten Eltern gehabt, wenn er den Kleinen erzählt hätte, was sie hören wollten.)

  • hat dann die eine oder andere Geschichte bei Wettbewerben und Anthologieausschreibungen eingereicht und dabei auch mal Erfolg gehabt.

  • redet gern und lang über sich selbst, wenn man ihn im richtigen Moment anspricht. Normalerweise benutzt er dabei jedoch nur selten die dritte Person.

  • freut sich über Besuch auf seiner Homepage http://www.dr-dings.de und Einträge in sein Gästebuch.

Veröffentlichungen:

Kurzgeschichten, u.a. in den Anthologien:

  • Barbara Jung (Hg): "Schlag 13!", BeJot-Verlag, 2004, ISBN 3-934582-17-6
  • Armin Rößler und Dieter Schmitt (Hg): "Walfred Goreng", Wurdack Verlag, 2004, ISBN 3-938065-04-4
  • Dietmar Karlowski und Michael Röthlein (Hg): "Deutschland in 30 Jahren", EUGEP textzeichen, 2004, ISBN 3-933570-08-5
  • Ursula Schmid-Spreer (Hg): "Mystische Märchenwelt", Web-Site-Verlag, 2005, ISBN 3-935982-36-4
  • Ernst Wurdack (Hg): "Pandaimonium V - Engel", Wurdack Verlag, 2005, ISBN 3-938065-07-9
 

Veröffentlichungen
Andreas Flögel

u.a.

"Im Gesundheitsdienst"
in:


Deutschland in 30 Jahren


 "Schlag 13"