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Schreiben


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Jack M. Bickham: Short Story – Die amerikanische Kunst Geschichten zu erzählen.

"Kurzgeschichten sind nichts für emotionale Feiglinge", sagt der 1997 verstorbene Autor und Professor für Creative Writing Jack M. Bickham und stellt seinen Lesern gleich zu Beginn die Aufgabe, gründliche Selbsterforschung zu betreiben. Aktive Mitarbeit ist in den siebzehn Kapiteln gefordert – vom Aufstellen eines Arbeitsplans über die Auswahl der Figuren, der Art der Geschichte, des Schauplatzes bis zur letzten Überarbeitung. Aufgelockert durch "Nur Lesen"-Passagen über Struktur, Psychologie und Erzähltechniken. Ein pragmatischer, gut strukturierter Ratgeber, der seinen Lesern Unbequemes abverlangt, aber auch mit Tipps für schwarze Tage aufwartet – eine Bereicherung nicht nur für Short-Story-Schreiber. (Zweitausendeins. 2002, ISBN 3-86150-462-6, 220 Seiten, € 12,75) | Susanne Henke



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Schreiben für den Film. Das Drehbuch als eine andere Art des Erzählens. Herausgegeben von Jochen Brunow (Edition Text+Kritik)

Niemand, der schreibt, muss Drehbücher schreiben. Tut er es, so entscheidet er sich nicht nur, eine Industrie zu beliefern, er entscheidet sich auch für einen Stil. Und Experten wie Alfred Behrens, Peter Mörthesheimer, Martin Wiebel und Karsten Witte beleuchten in diesem schmalen, aber äußerst aufschlussreichen Band u. a. den Widerspruch zwischen dem Selbstbewusstsein des Drehbuchautors und seinem öffentlichen Ansehen. Zur Geschichte und Theorie des Drehbuchschreibens in Deutschland wird in Diskussionsbeiträgen ausführlich Stellung genommen. Der "Gefahrenzone" Fernsehspiel nähern sich die Autoren eher kritisch und beleuchten die Tendenzen ab dem Zeitraum 1960 bis in die Gegenwart. Ein Gespräch zwischen Jochen Brunow und Regisseur Wim Wenders lässt die Probleme beim Umsetzen literarischer Stoffe in einer sich immer stärker dem Kommerz ausliefernden "Flimmerwelt" aufblitzen. Dieser Band aus der Reihe "Literatur und andere Künste" darf nicht als Anleitung zum Drehbuchschreiben verstanden werden. Die Lektüre schärft jedoch den Blick auf ein Metier, dessen gesellschaftliche Relevanz unbestritten ist. | Hans Walter Grössinger



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Ludwig Reiners: Stilfibel - Der sichere Weg zum guten Deutsch

Obwohl der Text von Ludwig Reiners aus dem Jahre 1951 doch sehr antiquiert wirkt, kann hier jeder angehende und auch veröffentlichende Autor eine Menge über das richtige Schreiben erlernen. Es ist hier aber Vorsicht geboten: Dies ist kein Buch, das man kurz durchblättert, um perfekte Romane zu schreiben! Wenn das Buch nutzbringend angewandt werden soll, muss man es tatsächlich von Anfang bis Ende "durcharbeiten". | Jörn Dittmer


Syd Field, Andreas Meyer, Gunther Witte: Drehbuchschreiben für Fernsehen und Film (Ullstein TB)

Eine Auflistung praktischer Hinweise zur Beherrschung des Handwerks. Allerdings sehr amerikanisch. Durch die Schablonenhaftigkeit wenig Freiraum für Ästhetik. Dennoch zumindest für Schreibanfänger zu empfehlen, weil Field sich mit lockerem Stil sehr nah an den Problemen des Drehbuchschreibens bewegt und sicherlich jedem beginnenden Autor hilfreiche, schreiballtagsähnliche Tipps gibt. 
Andere Autoren aus dem deutschen TV erweitern das Spektrum des Buches. | Frank Lerch